Straftaten hinterlassen Spuren. Die Polizei sichert sie, nimmt Fingerabdrücke und vergleicht beides am Fahndungscomputer – so lässt sich ein Täter überführen.
Beweise sind reine Information: Nichts davon zahlt Geld, ändert Ruf oder legt automatisch eine Fahndung an. Der Beamte muss selbst entscheiden.
Welche Spuren entstehen?
| Spur | Entsteht bei | Wo |
|---|---|---|
| Werkzeugspuren | Aufbrechen (Dietrich) einer Tür, Lagerbox oder eines Fahrzeugs – auch bei Fehlversuch (schwächer) | Tür · Lagerbox · Fahrzeug |
| Zündungsschaden | Kurzschließen | Fahrzeug |
| Fingerabdruck | Aufbrechen, Kurzschließen, Funkrelais-Sabotage, Notruf von einem Telefon in der Welt (Notruf) | Ziel bzw. Telefon |
| Leichenbefund | Tötung durch fremde Hand | Leiche (mit Fingerabdruck des Täters) |
- Wer gut aufbricht, hinterlässt schwächere Spuren (aber nie weniger als die Hälfte) – die Fertigkeit Aufbrechen zählt.
- Am Opfer bleibt ein Fingerabdruck nur bei Nähe: bis 3 m voll, ab 15 m gar keiner (Ausrauben).
Spuren sichern
Am Tatort wählt der Polizist Spuren sichern (Tür, Lagerbox, Fahrzeug, Leiche, Funkrelais, Telefon). Die Aktion steht an jedem passenden Ziel bereit – ob wirklich eine Spur liegt, sagt erst der Server („Keine Spuren gefunden“).
- Offene Spuren verwittern ab dem letzten Versuch: Fingerabdrücke nach 60 Minuten (am Telefon nach 30), Werkzeug-, Zündungs- und Leichenspuren nach 3 Stunden.
- Gesicherte Spuren ohne Treffer werden nach 72 Stunden gelöscht. Ein Treffer bleibt, bis ein Beamter ihn löscht.
Fingerabdrücke nehmen
Im Radialmenü: Fingerabdrücke nehmen → legt eine Abdruckkarte der Person an.
- In Gewahrsam (im Gefängnis): keine Zustimmung nötig.
- Sonst: Die Person muss zustimmen – sie wählt im eigenen Radialmenü Fingerabdrücke erlauben. Ohne offene Anfrage sagt der Server das.
- Abdruckkarten ohne Treffer werden nach 24 Stunden gelöscht.
Deine Fingerabdruck-Kennung gilt für dein aktuelles Leben: Sie wird beim ersten Bedarf angelegt und beim Tod verworfen – der nächste Charakter hat eine neue (Identität).
Vergleichen
Am Fahndungsrechner (Reiter Spuren) gleicht der Beamte gegen die Datenbank ab: eine Abdruckkarte gegen alle gesicherten Fingerabdruck-Spuren, oder eine Spur gegen alle Abdruckkarten. Ein Lauf dauert 60 Sekunden, egal wie viele Paare geprüft werden; ein zweiter Lauf prüft nur, was neu dazugekommen ist. Je Spur und Karte gibt es folgende Ergebnisse, am Ende steht eine Zusammenfassung („2 Treffer · 1 nicht eindeutig · 12 kein Treffer“):
| Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| Treffer | Sichere Übereinstimmung |
| Kein Treffer | Sichere Nicht-Übereinstimmung |
| Nicht eindeutig | Sagt nichts – kommt für Treffer und Nichttreffer mit gleicher Wahrscheinlichkeit vor und entlastet niemanden |
Schwache Spuren lassen sich gar nicht abgleichen; bei starken Spuren ist ein Abgleich immer eindeutig.
Bei einem Treffer werden alle Spuren am selben Tatort der Person zugeordnet (Werkzeug- und Zündungsspuren gehören zum selben Täter wie der Fingerabdruck). Der Beamte kann Spuren kommentieren und löschen. Am Rechner sieht er pro Person, welche gesicherten Spuren ihr zugeordnet sind.
Gestohlene Fahrzeuge
Macht ein Beamter die Halterabfrage an einem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug, wird seine Sichtung festgehalten („zuletzt gesehen vor 12 min bei …“) und bleibt 2 Tage stehen. Fahrzeuge werden nicht laufend verfolgt.